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2 Punkt Methode mit Leela
 

Seit ein paar Jahren habe ich eine Leidenschaft wieder entdeckt, die in meiner Familie seit mehreren Generationen Tradition hat: Kräuter zu sammeln und zu nutzen.





"Für jedes Wehwechen hat Gott dir ein Kraut gegeben."

Dieser Satz stimmt wirklich.

In meinem Garten, der nun immer recht wild aussieht, wächst alles, was wir brauchen.

Huflattichrollen, mit Reis oder Hack gefüllt

Statt englischem Rasen und nur Gras spriessen hier einfach so, geschenkt - aber auch zugezogen, diese Helkräuter:

Ackerwinde
Bärlauch
Beifuß
Beinwell
Bibernell (Pimpinelle)
Blutweiderich
kl. Braunelle
Brennessel
Ehrenpreis
Erdrauch
Frauenmantel
Gänseblümchen
Gänsefingerkraut
Gänsefuß, weißer
Gelbweiderich
Goldrute
Gundermann
Günsel, kriechend
Hirtentäschel
gelber, weißer und roter Klee
Johanniskraut
Kapuzinerkresse
Karde, wilde
Klettlabkraut
Labkraut
Leimkraut
Lungenkraut
Löwenzahn
rosa,gelbe und weiße Taubnessel
Sauerampfer
Schafgarbe
Schlüsselblumen
Spitz und Breitwegerich
Steinklee, weiß und zugezogen gelb
Storchenschnabel
Wiesenschaumkraut
Zaunwinde,
Zitronenmelisse

Wiesenschaumkraut

Schlehe

















verschiedene Büsche und Bäume:

Brombeeren ( wegen der Blätter)
Felsenbirne
Fichten (für Fichtennadelöl)
Holunder
Obstbäume
Pfaffenhütchen (giftig, aber nützlich)
Sanddorn
Schlehe
Walnußbaum
Weißdorn





















Fast alle sind essbar oder als Tee zu nutzen. Ich fertige eher Tinkturen daraus, dann bin ich unabhängig von der Jahreszeit.

Wir ernähren und Getreidefrei, nach der Paleo Ernährung.
Dazu gehören Kräuter und Gemüse und bestes Fleisch der Tiere aus unserer direkten Umgebung.

Rinder, die ganzjährig auf den Weiden stehen und ihre Kälber bei sich haben. Klar, es wäre schöner, kein Fleisch zu essen. Aber so wie ich jetzt weiß, braucht der Mensch auch tierisches Eiweiß und für mich ist Fleisch von solchen Weiderindern noch vertretbar.

Wenn du Fragen hast oder mal schauen willst, melde ich bei mir.

Oft geh ich auch nur durch meinen Garten und nasche hier und da Blätter oder Blüten, das macht satt, bringt Energie und ist einfach wunderbar verträglich und Medizin zugleich!






rosa Wolkenberge

Laß dich inspirieren und tauche
ein in der Welt des Soonwaldes.





Raum für Seele und Körper

Endloswege





















Weit-Blick im Augen-Blick

Februar 2005 , Geschichte aus dem Soonwald
Feenweg

mit einem riesen Glücksgefühl im Herzen bin ich vorhin unterwegs
gewesen, mit meinem Hund Nelson.
Zuerst hatte ich überhaupt keine Lust Gassi zu gehn, doch dann fuhr ich im Schneegrieseln raus aus dem Dorf zu meinem Elfenweg im Wald.
Dicker, pulvriger und wunderbar weißer Schnee liegt dort oben,
Nelson versank richtig mit seinen schwarzen Pfötchen.
Viele Tierspuren sind da zu sehen, von Hasen über Hundespuren und
Wildschwein bis Hirschspuren. So hatte mein Freund viel zu schnüffeln.
Ich marschierte gelassen und glücklich in diesem zauberhaften Wald
und beobachtete still die Welt um mich herum.

Oben flirrten kleine Vögelchen auf den Baumwipfeln, mein geliebter
Mäusebussard pfiff seinen lauten Ruf und zog seine Kreise hoch über uns.

Auf dem Rückweg hatte Nelson eine Spur entdeckt, der er überall
hinfolgte, sie drehte oft wieder um und zog Kreise über den Weg und zurück und ich war gerade eine Weile stehen geblieben, um ihm zuzuschauen, als ich ein galoppierendes Geräusch hörte, irgendwo im Wald.

Ich schaute tief in den Wald, sah aber nichts und guckte wieder nach
vorne den Weg entlang, als etliche Hirschkühe den Weg queren, leise, rasch und von Nelson unbemerkt.

Förmlich hatte ich die Luft angehalten, um sie nicht zu stören und
atmete erst einmal glückselig auf und freute mich an den großen schönen
Tieren, die meinen Weg gekreuzt hatten.

Nelson machte ich aber an die Leine, wir kamen ja noch an die Stelle
wo die Hirschkühe den Weg durchschritten hatten.
Die Aufregung von ihm war auch groß, als er die vielen frischen, tiefen
Spuren im Schnee bemerkte. Wieviele es wohl gewesen waren?

Kurz vor meinem Auto hörte ich wieder dieses Geräusch des
Galoppieren's und nachdem ich Nelson im Auto hatte, ging ich ums Auto rum, und sah den anderen Weg hinauf

Dort querten die Tiere abermals einen Weg, diesmal doch für mich
extra schön langsam, eins nach dem anderen und ich konnte sie zählen.
Ich sah nur Kopf und Rücken und trotzdem sah es so hoheitsvoll und kräftig aus, und eine totale Ruhe strahlten sie aus.

10 waren es und ich fuhr strahlend nach Hause,
im Bewußtsein, das das Leben hier auf Erden einfach etwas sehr
wundervolles ist!
Meinen Fotoapparat hatte ich natürlich nicht dabei, solche Erlebnisse
gehören wohl nur ins Herz!


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